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durch Feuchtigkeitsschäden, Austrocknung in zentralbeheizten Räumen oder einfach durch die Folgen der
Nichtachtung - etwa Tiefschlaf in Kellern, Speichern oder Scheunen. So manches spätere Schmuckstück diente vorher
als Werkzeugschrank im Keller oder als zweckentfremdetes Behältnis für Gartenutensilien oder gar als praktischer Aufbewahrungsort für Öl- und Lackdosen.
Hier setzt die Arbeit des Restaurators ein. Es gilt die dem Verschleiß unterworfenen Bauteile zu
ersetzen, fehlende Stücke zu ergänzen und weitere der Gebrauchstüchtigkeit dienende Maßnahmen zu ergreifen. Dabei steht der Werterhalt und die Originaltreue im Vordergrund. Die Substanz des Möbels soll so weit wie
möglich erhalten bleiben. Hierzu zählen auch individuelle Gebrauchsspuren, die den Charme und den Charakter eines alten Möbelstückes ausmachen. Behutsamer Umgang mit diesen “Lebensspuren” gehört zu einer
fachgrechten Restaurierung. Nicht jedes Möbel kann geschont werden. Wo es um reine Gebrauchsmöbel geht, wird die Wahl der Bearbeitungsmethode und die Verwendung belastbarer Materialien dem Verwendungszweck
entsprechend mit dem Kunden abgesprochen.
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